Die Kreuzwege des Alltags meistern
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Die Kreuzwege des Alltags meistern
"Zu Gast bei Freunden"
Um die Zukunft der Kreuzbergwallfahrt braucht die Karlstadter Kreuzbraderschaft nicht bange zu sein: 501 Pilger, das ist bislang die höchste Teilnehmerzahl bislang, zogen vom Kreuzberg aus in Richtung Heimat. Inzwischen sind trotz der Hitze alle wieder wohlbehalten zu Hause angekommen. Ergreifende und beeindruckende Momente haben sie während der vier Tage erleben dürfen.
„Wir freuen uns, dass durch den Zuspruch die Tradition der Wallfahrt erhalten bleibt", erklären Wolfgang Netrval, Wallfahrtsleiter und Vorsitzender der Kreuzbruderschaft, und Vorstandsmitglied Michael Keller-May nach der Rückkehr. Sehr viele neue und sehr viele junge Gesichter, darunter auch Kinder, waren heuer in der Pilgerschar zu finden.

Bemerkenswert diszipliniert

..Die Disziplin war bemerkenswert sagt Wolfgang Netrval, bei dieser Anzahl von Menschen keine Selbstverständlichkeit. Die Wallfahrt zeigte sich von vorne bis hinten homogen. Die fünf „gelben Engel", Vorstandsmitglieder in gelben Warnwesten, hielten den Zug in geordneten Bahnen und sagten während der Wallfahrt die Lieder und Gebete an.
„Wir brauchen nach wie vor keine Lautsprecher. Alles hat reibungslos geklappt", lobt Keller-May Ein bisschen spannend sei nämlich die Frage genesen, wie das neue Wallfahrtsbuch, erstmals im Einsatz, angenommen würde. .Aber die Premiere ist geglückt.“
Eine Premiere war bereits die hohe Teilnehmerzahl beim Auswallen. Wie berichtet, zogen am Donnerstag 375 Pilger bei Regen aus Karlstadt aus, zu denen nach Hundsbach weitere 103 Wallfahrer stießen. Bedingt durch den Regen wurde die Station in Aschfeld ausgelassen, aber in Hundsbach nachgeholt. Im Lager Hammelburg versorgte die Bundeswehr die Pilger mit Tee, in Hammelburg war Mittagspause. Ab da wurde es richtig heiß, erzählt Wallfahrtsleiter Netrval, der sich auf dem Weg gleich einen Sonnenbrand holte. Für Erfrischungen sorgten die Einwohner von Obererthal, die am Straßenrand Getränke für die Walleut' bereithielten.

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